Licht für Bildung: Solar Village Rema

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Da in Äthiopien die Sonne gegen 18 Uhr untergeht, wird ab dem frühen Abend eine Beleuchtung benötigt. Vor allem die Kinder benötigen ausreichend Licht, um ihre Hausaufgaben zu erledigen. Aber auch für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Erwachsenen ist es nötig, am Abend bei gutem Licht zu arbeiten.

Die wenigsten Bauernhütten (Tukuls) befinden sich im Versorgungsbereich des öffentlichen Stromnetzes. In der Regel geschieht die Beleuchtung heute durch Petroleumlampen. Je Lampe werden so jährlich ca. 70 Liter Petroleum verbrannt, wodurch etwa 160 kg CO2 produziert werden. Das Licht der Petroleumlampe ist jedoch sehr schwach, was zu Augenschädigungen führt, und mit gesundheits-schädigenden Ruß- und Geruchsemissionen verbunden.

Die Stiftung Solarenergie arbeitet in ihrem Programm "Licht für Bildung" seit 2006 mit der Dorfgemeinschaft in Rema und Rema-Dire zusammen und rüstete die Hütten, Schulen, Kirchen und Gesundheitsstationen mit Licht aus. Rema wurde so zum ersten und bisher einzigen Dorf Äthiopiens, in dem jede Hütte mit Solarlicht versorgt wird.

Das Licht bedeutet eine grundlegende Verbesserung für den Alltag der Menschen. Darüber hinaus ist es auch ein Zeichen der Hoffnung, dass auch in diesen ländlichen Gebieten eine Entwicklung zu besseren Lebensumständen möglich und eine Abwanderung in die grossen Städte daher nicht zwingend erforderlich ist.

Licht als Symbol für Aufbruch und Zukunft - ein ebenso fundamentales wie eindrückliches Erlebnis!


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