Qualifizierungs- und Fortbildungskurs für Solartechniker

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Es ist Regenzeit und für die Solartechniker der zehn Solar-Center ist es damit nur schwer möglich, in den entlegenen Gegenden Solar Home Systeme zu installieren. Um diese "Pause" sinnvoll  zu füllen, werden von jedem Team Mitarbeiter abgestellt, um in der International Solar Energy School (ISES) an Qualifizierungsmaßnahmen, teilzunehmen.
Die ISES ist im Solardorf Rema stationiert. Das garantiert neben dem theoretischen Fortbildungsteil auch einen starken praktischen Bezug. Ausserdem: Das Solardorf Rema mit seinen Menschen ist so eindrücklich, dass die Solartechniker zusätzlich motiviert werden.
Inhalt des Trainings: Managment - Officeadministration, komplexe Photovoltaikanlagen, IT, Jahresplanungen und -bericht.




Die Geschichte des "Kerosin-Mannes"- Bonaja Belachew

GrossansichtBonaja mit seinem Solarladegerät für Handys
GrossansichtEin zufriedener Kunde
Als die Stiftung Solarenergie 2008 im Dorf Rema alle Häuser mit Solarlicht ausstattete, waren die Menschen überglücklich. Bis auf einen, Bonaja Belachew (Spitzname: Kerosin-Mann), der ausschließlich vom Verkauf des Kerosins an die Dorfbewohner lebt, davon Frau und zwei Kinder zu ernähren hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Bonaja Belachew schwer behindert ist und sich nur mit Händen, Füßen und Knien fortbewegen kann. Sein Kerosinverkauf brachte ihm 45 Birr pro Woche ein. Der Aufwand dafür ist groß. Denn er muss das Kerosin jeweils Samstags auf einem entdernten Markt besorgen. 20 Liter jeweils, eine enorme Leistung für einen stark behinderten Menschen. Jetzt stand er vor dem Ruin. Wer ein Solarlicht hat, braucht kein Kerosin mehr. Als Bonaja Belachew die Stiftung Solarenergie auf seine Situation aufmerksam macht, ist recht schnelle eine gemeinsame Lösung gefunden. Die Stiftung Solarenergie stellt Bonaja Belachew eine Suntransfer Solar Power Box zur Verfügung. Mit ihr hat er nicht nur ausreichend Licht für sich, seine Familie und sein neues Geschäft: Die Solar Powerbox kann bis zu drei Handys gleichzeitig laden. Jetzt lädt Bonaja Belachew täglich acht und mehr Handys auf, jedes für zwei Birr. "Ich verdiene mehr als vorher", freut sich Bonaja Belachew. "Niemals würde ich zurückwechseln wollen in mein altes Geschäft!"
Das ist nur eine kleine Geschichte, wie Soloarenergie das Leben der Menschen verändern kann.


Bill Clinton besucht Solar-Village Rema in Äthiopien

von rechts nach links: Stiftungsvorstand Harald Schützeichel, Chelsea Clinton, Marcel Brenninkmeijer (Good Energies Inc.), Bill Clinton, Samson Tsegaye
Bill Clinton, ehemaliger Präsident der USA, hat am 31. Juli 2008 im Rahmen seiner Afrikareise die Solarprojekte der Stiftung Solarenergie in Rema/Äthiopien besucht. „Ich bin tief beeindruckt von der Arbeit, die zur Zeit in Rema Village von der Stiftung Solarenergie und ihren Partnern als Teil der Clinton Global Initiative geleistet wird. Sie hat Licht und Hoffnung in das Leben von 5.500 Menschen gebracht“, sagte Präsident Clinton nach seinem Besuch.

Präsident Clinton sprach mit zahlreichen Dorfbewohnern und besuchte eine der mit Solarstrom ausgestatteten Hütten sowie die von den Dorfbewohnern initiierte Abendschule. Dabei konnte er den praktischen Nutzen der Solarenergie im alltäglichen Leben der ländlichen Bevölkerung aus erster Hand erfahren. Präsident Clinton zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Arbeit der Stiftung Solarenergie und der durch die Solarenergie ausgelösten Entwicklung in Rema: „Dieses Dorf ist ein Vorbild dafür, was durch Innovation und integrierte Annäherung erreicht werden kann, um eine der dringendsten Herausforderungen unserer Welt anzugehen. Es ist ein Beweis dafür, dass saubere Energien den wirtschaftlichen Fortschritt in Entwicklungsländern vorantreiben können. Ich hoffe sehr, dass andere Menschen rund um den Globus durch dieses Vorbild inspiriert werden, eigene Verpflichtungen einzugehen, um das Leben anderer Menschen zu verbessern und deren Chancen zu erweitern“, so Präsident Clinton.

Im Anschluss an den Besuch Präsident Clintons sollen die bereits bestehenden Kontakte zwischen der Clinton Global Initiative und der Stiftung Solarenergie weiter gefestigt werden.

Partner der Stiftung Solarenergie bei der Global Initiative Präsident Clintons ist Good Energies Inc.
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