Film von Andrea Volkner.
"Es ist wie ein neues Leben"
Rema ist das erste Solardorf der Stiftung Solarenergie. Hier leben 5.000 Menschen. Ihr Licht liefern 1.200 Solar Home Systeme. Zudem gibt es Solarlicht in der örtlichen Schule, zur Medikamentenkühlung und endlich gibt es auch hell erleuchtete soziale Treffpunkte im Ort für die Menschen. Schon bald sollen Solar-Strassenlaternen die Sicherheit im Dunkeln erhöhen und gegenseitige Besuche im Ort Rema ermöglichen.
Projektgebiet: Rema in Äthiopien
Der Ort Rema liegt ca. 240 km nördlich der Hauptstadt Addis Abeba im Bezirk Mida. Die Landschaft ist von atemberaubender Schönheit und besteht aus gewaltigen Canyons. Die Vegetation an den Hängen und auf den Höhenflächen ist durch Entwaldung und Erosion zerstört oder in höchstem Maße gefährdet.
90 Prozent der Menschen ernähren sich von der Landwirtschaft, welche in dieser Region durch unvorstellbare Mühen gekennzeichnet ist. Das in einem normalen Jahr geerntete Getreide reicht nicht, um Vorräte für Notzeiten anzulegen. So führen Ernteeinbussen aufgrund einer zu kurzen Regenzeit schnell zu Hungerkatastrophen.
Da in den Tälern die Malaria verbreitet ist, leben die Menschen meist in den höheren Regionen, durchschnittlich 2.500m über dem Meer. Im Tal liegen jedoch nicht nur Anbauflächen, sondern hier sind auch die zum Leben notwendigen Wasserquellen vorhanden. Um in das Tal zu gelangen, ist täglich ein stundenlanger Abstieg über einige hundert Höhenmeter notwendig.
Die Menschen leben in Tukuls, kleinen Bauernhütten, die in der Regel aus einem Hauptraum als Wohnraum und ein bis zwei abgetrennten Kleinräumen für Vorräte und zum Schlafen bestehen. Die Küche ist entweder im Haupttukul oder in einer separaten Hütte untergebracht. Gekocht wird auf offenem Feuer.
90 Prozent der Menschen ernähren sich von der Landwirtschaft, welche in dieser Region durch unvorstellbare Mühen gekennzeichnet ist. Das in einem normalen Jahr geerntete Getreide reicht nicht, um Vorräte für Notzeiten anzulegen. So führen Ernteeinbussen aufgrund einer zu kurzen Regenzeit schnell zu Hungerkatastrophen.
Da in den Tälern die Malaria verbreitet ist, leben die Menschen meist in den höheren Regionen, durchschnittlich 2.500m über dem Meer. Im Tal liegen jedoch nicht nur Anbauflächen, sondern hier sind auch die zum Leben notwendigen Wasserquellen vorhanden. Um in das Tal zu gelangen, ist täglich ein stundenlanger Abstieg über einige hundert Höhenmeter notwendig.
Die Menschen leben in Tukuls, kleinen Bauernhütten, die in der Regel aus einem Hauptraum als Wohnraum und ein bis zwei abgetrennten Kleinräumen für Vorräte und zum Schlafen bestehen. Die Küche ist entweder im Haupttukul oder in einer separaten Hütte untergebracht. Gekocht wird auf offenem Feuer.
